¹ÌÁö¾ÈÀ» À¥ ºê¶ó¿ìÀú ÁÖ¼Ò¿¡ ÀÔ·ÂÇÏ¸é ½±°Ô ¿À½Ç ¼ö ÀÖ½À´Ï´Ù.

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¹ø¿ªÀÇ·Ú | ¼­ºñ½º¿ä±Ý | ÇÁ¸®·£¼­µî·Ï

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ÀüÈ­:011-1758-8007,ÆÑ½º:055-2661-507

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Schönes Land, böses Land
¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó, ¾ÇÇÑ ³ª¶ó

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Einst galt Amerika den Südkoreanern als Vorbild. Jetzt rebellieren die Jüngeren gegen die Überheblichkeit der USA "¹Ì±¹Àº ÇѶ§ Çѱ¹ÀÇ ¸ð¹ü±¹À¸·Î Æò°¡¹Þ¾Ò´Ù. Áö±Ý Çѱ¹ÀÇ ÀþÀº ¼¼´ë´Â ¹Ì±¹ÀÇ ¿À¸¸ÇÔ¿¡ Ç×°ÅÇϰí ÀÖ´Ù."
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Seoul

Å©¸®½ºÃµ ½¬¹ÌÆ® È£À̾î
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Miguk sagen die Koreaner zu Amerika. Miguk, das schöne Land. Lange lebten sie mit dem schönen Land in einer Art Symbiose. Millionen Südkoreaner fanden in dieser Bindung ihre Identität. Wertlos hatten sie sich zuvor gefühlt. Kaum noch gewusst, wer sie waren, als sie am Ende des Zweiten Weltkrieges der japanischen Kolonialherrschaft entrinnen konnten. Ihre schnell gewählte Volksvertretung hatten die Amerikaner zwar ignoriert. Die US-Truppen landeten, marschierten wortlos am Begrü©¬ungskomitee aus drei englischsprachigen Koreanern vorbei, unterstellten die Halbinsel bis zum 38. Breitengrad ihrer Militärregierung und hissten das Sternenbanner. Çѱ¹ÀεéÀº ¹Ì±¹À» °¡¸®ÄÑ '¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó'¶ó´Â Àǹ̷Π'¹Ì±¹(Ú¸ÏÐ)'À̶ó°í ºÒ·¯¿Ô´Ù. Çѱ¹ÀεéÀº ¿À·§µ¿¾È ÀÌ '¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó'¿Í ÀÏÁ¾ÀÇ °ø»ý °ü°è¸¦ Çü¼ºÇÏ¸ç »ì¾Æ¿Ô´Ù. ¼ö¸¹Àº Çѱ¹ÀεéÀº ÀÌ·¯ÇÑ ¿¬´ë¿¡¼­ ±×µéÀÇ Á¤Ã¼¼ºÀ» ã¾Ò´Ù. °ú°ÅÀÇ °æ¿ì Çѱ¹ÀεéÀº ÀÚ½ÅÀÇ °¡Ä¡¸¦ ¹ß°ßÇϱⰡ ¾î·Á¿ü´Ù. 2Â÷ ¼¼°è´ëÀüÀÌ ³¡³ª°í ÀϺ»ÀÇ ½Ä¹ÎÅëÄ¡¿¡¼­ ¹þ¾î³¯ ¹«·Æ¿¡µµ Çѱ¹ÀεéÀº ÀڽŵéÀÌ ´©±¸ÀÎÁö¸¦ °ÅÀÇ ÀνÄÇÏÁö ¸øÇß´Ù. ¹Ì±¹Àº ½Å¼ÓÇÏ°Ô ¼±ÃâµÈ Çѱ¹ÀÇ ±¹¹Î´ëÇ¥¸¦ ¹«½ÃÇß´Ù. Çѹݵµ¿¡ µé¾î¿Â ¹Ì±ºÀº ¿µ¾î¸¦ ±¸»çÇÏ´Â Çѱ¹ÀÎ 3¸íÀ¸·Î ±¸¼ºµÈ ȯ¿µÀ§¿øÈ¸¸¦ Áö³ªÄ¡¸ç ¸»¾øÀÌ ÇàÁøÇß°í Çѹݵµ 38µµ¼± À̳²Áö¿ª¿¡ ±ºÁ¤À» ½Ç½ÃÇϸ鼭 '¼ºÁ¶±â'¸¦ °Ô¾çÇß´Ù.
Doch dann schaute die Mehrheit der Koreaner bald zu den Amerikanern auf, folgsam und wiss- begierig. Trotz Teilung und Korea-Krieg (1950 bis 1953) lernte der Süden seine Lektionen wie keine zweite Entwicklungsregion auf der Welt. In einer Generation machte das verarmte Land aus seinen Reisfeldern ein Silicon Valley. Längst lässt der Boom die Metropole Seoul aus allen Nähten platzen. Neun Millionen Menschen leben in ihrem Einzugsbereich, zehn Millionen in der Stadt selbst. ÇÏÁö¸¸ Çѱ¹ÀÎµé ´Ù¼ö´Â °ð ¹Ì±¹ÀεéÀ» ¿ìÈ£ÀûÀ¸·Î ¹Ù¶óº¸¾Ò°í ¹Ì±¹¿¡ ´ëÇØ ¼øÁ¾Àû ÀÚ¼¼¿Í ¹è¿ì·Á´Â ÀÚ¼¼¸¦ º¸¿´´Ù. Çѱ¹Àº ºÐ´Ü°ú ÀüÀï(1950-1953)¿¡µµ ºÒ±¸ÇÏ°í °³¹ßµµ»ó±¹À¸·Î¼­´Â ¼¼°è¿¡¼­ À¯·Ê ¾ø´Â ¹ßÀüÀ» º¸¿´´Ù. °¡³­ÇÑ ³ó¾÷±¹°¡¿´´ø Çѱ¹Àº ÇÑ ¼¼´ë¸¸¿¡ ½Ç¸®ÄÜ ¹ë¸®·Î ºÎ»óÇß´Ù. ´ëµµ½Ã ¼­¿ïÀÇ ¹ßÀüÀº ÀÌ¹Ì ¿À·¡ ÀüºÎÅÍ Æø¹ßÀûÀ̾ú´Ù. ¼­¿ï ÁÖº¯Áö¿ª¿¡´Â 9¹é¸¸¸íÀÌ °ÅÁÖÇϰí ÀÖÀ¸¸ç ¼­¿ï³»¿¡¸¸ 1õ¸¸¸íÀÌ »ì°í ÀÖ´Ù.
Mittendrin aber, in bester, teuerster Innenstadtlage, gibt es 225 Hektar Land, die von diesem Aufstieg unberührt geblieben sind. Das ist die für die Koreaner bis heute verbotene Stadt: Yongsang, einst Hauptquartier der japanischen Unterdrücker und seit Jahrzehnten Garnison der US-Schutzmacht in Südkorea. Ihrer Hauptkraft, der 2. Infanterie-Division, dient der riesige Standort in der Stadtmitte. ±×·±µ¥ ¼­¿ï¿¡¼­µµ °¡Àå °ªºñ½Î°í ÁÁÀº µµ½ÉÁö¿ª¿¡ Çѱ¹ÀÇ ÀÌ·¯ÇÑ ¹ßÀü¿¡ ÀüÇô ¿µÇâÀ» ¹ÞÁö ¾ÊÀº 2¹é25Çퟸ£ Å©±âÀÇ ¶¥ÀÌ ÀÖ´Ù. ÀÌ ¶¥Àº ¾ÆÁ÷±îÁö Çѱ¹ÀεéÀÇ ÃâÀÔÀÌ ±ÝÁöµÈ ¿ë»êÀ̶ó´Â °÷À¸·Î °ú°Å ÀϺ»±º »ç·ÉºÎ°¡ ÁÖµÐÇÑ ÀûÀÌ ÀÖÀ¸¸ç ¼ö ½Ê³â ÀüºÎÅÍ´Â ÁÖÇѹ̱º »ç·ÉºÎ°¡ µé¾î¼­ ÀÖ´Ù. ÀÌ °Å´ëÇÑ ¶¥ ¿ë»ê¿¡´Â ¹Ì±ºÀÇ Áֿ亴·ÂÀÎ 2»ç´ÜÀÌ ¸Ó¹°°í ÀÖ´Ù.
Im vergangenen Juli begann der Sturm auf diese Bastille. Schulkinder und Studenten, Professoren und Mönche, Buddhisten, Christen, Extremisten rannten mit dem Ruf „Yankee go home!¡° gegen Yongsang und andere US-Stützpunkte an. Der Wahlkämpfer Roh Moo Hyun, mittlerweile Staatspräsident, umwarb die Demonstranten mit dem Versprechen, dass Südkorea neutral bleiben werde, falls es zum Krieg zwischen den USA und Nordkorea kommen sollte. Miguk, das schöne Land, war plötzlich zum hässlichen Amerika geworden. Áö³­ ÇØ 7¿ù ÀÌ ¿ä»õ¿¡ ´ëÇÑ °ø¼¼°¡ ½ÃÀ۵ƴÙ. Áß°íµî Çлýµé°ú ´ëÇлýµé, ±³¼öµé°ú ½Â·Áµé, Á¾±³°è Àλçµé, °ú°ÝÁÖÀÇÀÚµéÀº "¾çŰ °í Ȩ"À̶ó´Â ±¸È£¸¦ ¿ÜÄ¡¸é¼­ ¿ë»êÀ» ºñ·ÔÇÑ ¹Ì±º ±âÁö¸¦ ÇâÇØ ¸ô·Áµé¾ú´Ù. ´ç½Ã ´ëÅë·É Èĺ¸¿´´ø ³ë¹«Çö ´ëÅë·ÉÀº ºÏÇѰú ¹Ì±¹°£¿¡ ÀüÀïÀÌ ¹ß¹ßÇÒ °æ¿ì Çѱ¹Àº Á߸³À» Áöų °ÍÀ̶ó°í ¾à¼ÓÇϸ鼭 ½ÃÀ§´ëÀÇ È£°¨À» »ò´Ù. ¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó Ú¸ÏÐÀÌ °©ÀÚ±â Ãß¾ÇÇÑ ¹Ì±¹ÀÌ µÅ¹ö·È´Ù.
Mauer der Freundschaft ¿ìÁ¤ÀÇ ´ãÀå
Wie ist es zu dieser Entfremdung gekommen? Müsste Seoul, das nur 50 Kilometer von der Grenze zum unberechenbaren Regime im Norden entfernt liegt, nicht gerade jetzt für die amerikanische Garnison dankbar sein? ¾î¶»°Ô À̰°Àº °Å¸®°¨ÀÌ ¹ß»ýÇßÀ»±î? ¿¹ÃøÇϱ⠾î·Á¿î ºÏÇÑ Á¤±Ç°úÀÇ °æ°è¼±¿¡¼­ ºÒ°ú 50Km ¶³¾îÁø °÷¿¡ À§Ä¡ÇÑ ¼­¿ïÀº ÁÖÇѹ̱º¿¡ ´ëÇØ °¨»çÇØ¾ß ÇÏ´Â °Í ¾Æ´Ò±î?
Um diese Frage zu beantworten, muss man sich nur für einen Augenblick vorstellen, Yongsang läge mitten in Berlin. Der Stadtteil Tiergarten, rundum verborgen hinter einer Mauer aus roten Steinen oder grauem Beton mit Stacheldraht. Seit Jahrzehnten können die Anwohner nur die Kronen der Magnolien- und Kirschbäume über die Mauer der Freundschaft lugen sehen, die hohen Antennenmasten, die Dächer der Militärschuppen und der Quartiere. Verteidigungsminister Peter Struck müsste jedes Mal, wenn er zum Landeplatz seines Diensthubschraubers wollte, die Standortkommandantur um Erlaubnis bitten, das Gelände passieren zu dürfen. ÀÌ Áú¹®¿¡ ´äÇϱâ À§Çؼ­´Â Àá½Ã ¿ë»ê±âÁö°¡ º£¸¦¸° µµ½É¿¡ ÀÖ´Ù°í ÇÑ ¹ø »ó»óÇØº¸¸é µÈ´Ù. º£¸¦¸° Áß½ÉÁö 'Ƽ¾î°¡¸£ÅÙ' ±¸¿ªÀ» µÑ·¯½Î°í ºÓÀº º®µ¹°ú Àíºû ÄÜÅ©¸®Æ® ´ãÀå¿¡ öÁ¶¸Á±îÁö ¼³Ä¡µÇ¾î ÀÖ´Â »óȲÀ» °¡Á¤Çغ¸ÀÚ. ÁֹεéÀº ¼ö½Ê³â°£ '¿ìÁ¤ÀÇ ´ãÀå' À§·Î »ßÁ®³ª¿Â ¸ñ·ÃÀ̳ª º¢³ª¹« ²À´ë±â, ³ôÀº ¾ÈÅ׳ªÅ¾, ±º»ç½Ã¼³¹°µéÀÇ ÁöºØµé¸¸ º¼ ¼ö ÀÖ´Ù. ±×¸®°í ÆäÅÍ ½´Æ®·çÅ© µ¶ÀÏ ±¹¹æÀå°üÀº ÀÚ½ÅÀÇ Çï±âÀåÀ¸·Î °¥ ¶§¸¶´Ù ¹Ì±º ±âÁö»ç·É°üÀÇ ÅëÇàÇã°¡¸¦ ¹Þ¾Æ¾ß ÇÒ °ÍÀÌ´Ù.
Man begegnet bei dieser Vorstellung einer längst verblassten Erinnerung. Hatten die Amerikaner nicht einst ihr Hauptquartier auch mitten in Frankfurt, im Haus der IG Farben – damals, gleich nach dem Krieg? So war es. Konrad Ade- nauer hatte damit einen Grund mehr, sich gegen Frankfurt und für Bonn als künftige deutsche Hauptstadt zu entscheiden. Alles Geschichte. Spätestens seit Deutschland seine volle Souveränität wieder erhalten hat, haben sich die Amerikaner hierzulande aus den Gro©¬städten zurückgezogen. In Japan ist das Gros der US-Truppen fernab von Tokyo auf Okinawa stationiert. Nur Seoul dient weiter als Hauptquartier. Alles Gegenwart. Südkoreas Verteidigungsminister Cho Young Kil muss noch heute um Erlaubnis bitten, wenn er zu seinem Helikopter will. µ¶ÀÏÀÇ °æ¿ì¿¡´Â ÀÌ·¯ÇÑ Àå¸éÀÌ Åð»öµÈ ±â¾ïÀ¸·Î ³²¾Æ ÀÖ´Ù. µ¶ÀÏ¿¡¼­µµ ¹Ì±¹Àº ÇѶ§ ÀüÀï Á÷ÈÄ¿¡´Â ÇÁ¶ûũǪ¸£Æ® µµ½É¿¡±îÁö »ç·ÉºÎ¸¦ ¼³Ä¡ÇÏÁö ¾Ê¾Ò´ø°¡? ´ç½Ã¿¡´Â ±×·¨´Ù. Äܶóµå ¾Æµ¥³ª¿ì¾î ÃÊ´ë¼ö»óÀÌ ÇÁ¶ûũǪ¸£Æ®¸¦ ¹Ý´ëÇÏ°í º»À» µ¶ÀÏÀÇ ¼öµµ·Î °áÁ¤Çѵ¥µµ À̰°Àº ¹è°æÀÌ ÀϺΠÀÛ¿ëÇß´Ù. Àû¾îµµ µ¶ÀÏÀÌ ³ªÁß¿¡ ¿ÏÀüÇÑ ÁÖ±ÇÀ» ȸº¹ÇÑ ÀÌÈÄ¿¡´Â, ¹Ì±ºµéÀº ´ëµµ½Ã¿¡¼­ ö¼öÇß´Ù. ÀϺ»ÀÇ °æ¿ì¿¡µµ ¹Ì±º º´·ÂÀÇ ´ëºÎºÐÀº µµÄì¿¡¼­ ¸Ö¸® ¶³¾îÁø ¿ÀŰ³ª¿Í¿¡ ÁÖµÐÇϰí ÀÖ´Ù. ´ÜÁö ¼­¿ï µµ½É¿¡´Â °è¼Ó ¹Ì±º»ç·ÉºÎ°¡ ÁÖµÐÇϰí ÀÖ´Ù. ÀÌ ¸ðµç °ÍÀÌ Çö½ÇÀÌ´Ù. Çѱ¹ÀÇ Á¶¿µ±æ ±¹¹æÀå°üÀº Áö±Ýµµ Çï±âÀåÀ¸·Î °¡·Á¸é Çã°¡¸¦ ¿äÃ»ÇØ¾ß ÇÑ´Ù.
Yongsang gehört in dieser Woche zu den Themen beim amerikanisch-südkoreanischen Krisengipfel in Washington. Die Jungfernreise des neuen Präsidenten Roh nach Miguk, Amerika, dient dem Schönen und Guten, das die dunklen Wolken über dem alten Bündnis vertreiben soll. Das ist auch für Washington noch dringlicher geworden, nachdem die US-Geheimdienste in der vergangenen Woche wieder ein neues Urteil über Nordkoreas Atomwaffenprogramm abgegeben haben. Sie halten es jetzt doch für wahrscheinlich, dass Pjöngjang bereits waffenfähiges Plutonium produziert. Schon deshalb werden die alten Bündnispartner auf diesem Gipfel wieder Gemeinsamkeiten und Geschenke auspacken. Das US-Hauptquartier soll nun endlich im kommenden Jahr aus der Metropole verlegt werden. Die Bush-Regierung will zugleich die Ängste Seouls ernster nehmen, dass jede Zuspitzung um Nordkorea oder der Zusammenbruch des Steinzeitstaates auch das Wirtschaftswunder Südkoreas vernichten könnte. ¿ë»ê±âÁö´Â À̹ø ÁÖ ¿ö½ÌÅÏ ÇѹÌÁ¤»óȸ´ãÀÇ Çö¾ÈÁß Çϳª´Ù. ½ÅÀÓ ³ë¹«Çö ´ëÅë·ÉÀÇ Ã¹ '¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó' ¹æ¹®Àº ¿À·¡µÈ ¾ç±¹°£ µ¿¸Í°ü°è¿¡ µå¸®¿öÁ®ÀÖ´Â ±¸¸§À» °È¾î³»°í Ä£¼±°ü°è¿¡ ±â¿©ÇÒ ¼ö ÀÖ´Â ÁÁÀº °è±â°¡ µÈ´Ù. ÀÌ´Â ¹Ì±¹À¸·Î¼­µµ ÀÚ±¹ Á¤º¸±â°üÀÌ Áö³­ÁÖ ºÏÇÑÀÇ ÇÙ °èȹ¿¡ ´ëÇÑ »õ·Î¿î ÆÇ´ÜÀ» ³»¸° ÀÌÈÄ ´õ¿í ½Ã±ÞÇØÁø °ÍÀÌ´Ù. ¹Ì±¹ Á¤º¸´ç±¹Àº ÀÌÁ¦ ºÏÇÑÀÌ ÇÙ¹«±â »ý»ê¿¡ »ç¿ëµÇ´Â Ç÷çÅä´½ Àç󸮿¡ µ¹ÀÔÇßÀ» °¡´É¼ºÀÌ °ÅÀÇ È®½ÇÇÏ´Ù°í ÆÇ´ÜÇϰí ÀÖ´Ù. À̰°Àº ÀÌÀ¯¸¸À¸·Îµµ ÀüÅëÀû µ¿¸Í°ü°è¿¡ ÀÖ´Â ÇÑ¹Ì ¾ç±¹Àº Á¤»óȸ´ã¿¡¼­ ´Ù½Ã °­·ÂÇÑ À¯´ë¿Í ¼±ÀǸ¦ º¸¿©ÁÖ¾î¾ß ÇÑ´Ù. ¿ë»ê±âÁö´Â ¸¶Ä§³» ³»³â¿¡´Â ÀÌÀüµÉ ¿¹Á¤ÀÌ´Ù. ºÎ½Ã ÇàÁ¤ºÎ´Â ¾Æ¿ï·¯ ºÏÇѰúÀÇ ±äÀå°íÁ¶, ȤÀº ¼®±â½Ã´ë ±¹°¡(ºÏÇÑ)ÀÇ ºØ±«´Â Çѱ¹ÀÇ °æÁ¦±âÀû¿¡ Àç¾ÓÀ» °¡Á®´ÙÁÙ ¼ö ÀÖ´Ù´Â Á¡À» º¸´Ù ½É°¢ÇÏ°Ô ¹Þ¾ÆµéÀÌ·Á Çϰí ÀÖ´Ù.
Das klingt beruhigend. Bleiben aber wird ein tiefer Riss in den Beziehungen, aus dem in Südkorea – je nach Weltlage – mehr oder weniger heftige antiamerikanische Ressentiments aufsteigen werden. Wie konnte es so weit kommen? Warum haben die Amerikaner, die sich derzeit im zersplitterten Irak eine neue Gefolgschaft heranziehen wollen, ausgerechnet im treuen, homogenen Südkorea so viele Sympathien verloren? Das ist ein eindrucksvolles Lehrstück. Es verliert nicht an Spannung, wenn man mit der Antwort beginnt: Die amerikanische Schutzmacht ist mit ihrem Einfühlungsvermögen in Südkoreas Reisfeldern stecken geblieben. Sie ging mit Land und Leuten weiter so um wie in den fünfziger Jahren. Sie lie©¬ die verarmte Nation mit dem reichen Kulturerbe, die unter anderem die Buchdruckkunst zwei Jahrhunderte vor Gutenberg erfand, nie zum gleichwertigen Partner werden. Sie bildete mit dem so schnell aufstrebenden Land keine Koalition der Lernwilligen. ÀÏ´Ü ¾Èµµ°¨À» ÁÖ´Â ¼Ò¸®·Î µé¸°´Ù. ÇÏÁö¸¸ ¾ç±¹°ü°è¿¡ ±íÀº ±Õ¿­Àº ³²¾Æ ÀÖÀ¸¸ç, ÀÌ·Î ÀÎÇØ Á¤¼¼¿¡ µû¶ó¼­´Â Çѱ¹¿¡¼­ ´Ù¼Ò°£ °Ý·ÄÇÑ ¹Ý¹Ì°¨Á¤ÀÌ °íÁ¶µÉ °¡´É¼ºÀÌ ÀÖ´Ù. ¿Ö »çŰ¡ ¿©±â±îÁö ¿ÔÀ»±î? ÇöÀç »çºÐ¿À¿­ »óÅ¿¡ ÀÖ´Â À̶óÅ©¿¡ ¿ìÈ£Àû Á¤ºÎ¸¦ ¼ö¸³ÇÏ·Á´Â ¹Ì±¹Àº ¾î°¼­ ÇÏÇÊÀÌ¸é ½Å½ÇÇÏ°í µ¿ÁúÀûÀÎ ¸ð½ÀÀ» º¸¿´´ø Çѱ¹¿¡¼­ ±×Åä·Ï ¸¹Àº È£ÀǸ¦ ÀÒ¾î¹ö·ÈÀ»±î? À̰ÍÀº ¾ÆÁÖ ÀλóÀûÀÎ ±³ÈÆÀÌ´Ù. ±× ´ë´äÀ» »ìÆìº¸´Â °ÍÀº Èï¹Ì·Ó´Ù. º¸È£¼¼·ÂÀ» ÀÚóÇÏ´Â ¹Ì±¹Àº Çѱ¹À» ¹Þ¾ÆµéÀÌ´Â ÀνĴɷ¿¡¼­ °ú°Å Çѱ¹ÀÇ ³ó¾÷±¹°¡ ½ÃÀýÀ» ¹þ¾î³ªÁö ¸øÇϰí ÀÖ´Ù. Çѱ¹°ú Çѱ¹¹Î¿¡ ´ëÇÑ ¹Ì±¹ÀÇ ÀÌÇØ½ÉÀº Áö³­ 50³â°£ º°·Î º¯ÇÏÁö ¾Ê¾Ò´ø °ÍÀÌ´Ù. ¹Ì±¹Àº °¡³­ÇßÁö¸¸ ±¸ÅÙº£¸£Å©º¸´Ù 2¹é³âÀ̳ª ¾Õ¼­ Àμâ¼úÀ» ¹ß¸íÇÏ´Â µî dzºÐÇÑ ¹®È­À¯»êÀ» °¡Áø ¹ÎÁ·À» µ¿µîÇÑ ÆÄÆ®³Ê·Î ¿©±âÁö ¾Ê¾Ò´Ù. ¹Ì±¹Àº ±Þ¼ÓÇÑ ¹ßÀüÀ» º¸ÀÎ ³ª¶ó¿¡ ´ëÇØ ¹è¿ì·Á´Â µ¿¸Í±¹À¸·Î¼­ÀÇ À¯´ë°¨À» º¸ÀÌÁö ¾Ê¾Ò´Ù.
Das ging lange gut. Die Mehrheit der alten Generation teilte mit den Amerikanern die Erlebnisse aus dem Korea-, dem Vietnam- und dem Kalten Krieg. Aus ihrer Sicht verdankt Südkorea den Amerikanern alles: die Befreiung von den Japanern, die Aufbauhilfe, die Rettung aus den kommunistischen Fängen nach Nordkoreas Überfall. Der Triumph dieser Generation begann in den sechziger Jahren, als Südkorea unter dem konsequent modernisierenden Diktator Park Chung-Hee wirtschaftlich über sich selbst hinauswuchs. ¹Ì±¹ÀÇ ÀÌ·¯ÇÑ Åµµ´Â ¿À·§µ¿¾È º°·Î ¹®Á¦°¡ µÇÁö ¾Ê¾Ò´Ù. ³ªÀÌµç ¼¼´ëÀÇ ´Ù¼ö´Â ¹Ì±¹Àεé°ú Çѱ¹Àü, º£Æ®³²Àü ±×¸®°í ³ÃÀüÀÇ Ã¼ÇèÀ» °øÀ¯Çß´Ù. À̵éÀÇ ½Ã°¢À¸·Î º¸¸é Çѱ¹Àº ÀϺ»À¸·ÎºÎÅÍÀÇ ÇØ¹æ, Àç°Ç Áö¿ø, ºÏÇÑÀÇ ³²Ä§ ÀÌÈÄ °ø»êÁÖÀÇ ¼¼·ÂÀ¸·ÎºÎÅÍÀÇ º¸È£ µî ¸ðµç °ÍÀ» ¹Ì±¹ÀÇ ´öÅÃÀ¸·Î µ¹·Á¾ß ÇÑ´Ù. ÀÌ ¼¼´ëÀÇ ½Â¸®´Â Çѱ¹ÀÌ Ã¶ÀúÇÑ ±Ù´ëÈ­ÀÇ Á¤½ÅÀ» °¡Áø ¹ÚÁ¤Èñ ´ëÅë·É ½ÃÀý °æÁ¦ÀûÀ¸·Î ´ë´ëÀû µµ¾àÀ» ÇÏ´ø 1960³â´ë¿¡ ½ÃÀ۵ƴÙ.
Doch mehr als zwei Drittel der Bürger heute sind jünger als 40 Jahre. Als diese Generation Mitte der achtziger Jahre auf die Schulen und Universitäten kam, erlebte Südkoreas Demokratiebewegung gerade ihren Frühling. Heute vertritt diese junge Garde einen Staat, dessen Demokratie mit ihrem konfuzianischen Charakter für Asien – das noch immer Familienbande prägen – eher ein Vorbild sein könnte als Europas und Amerikas parlamentarische Varianten. ±×·¯³ª Áö±ÝÀº Çѱ¹ ±¹¹ÎÀÇ 3ºÐÀÇ 2 ÀÌ»óÀÌ 40¼¼ ÀÌÇÏ´Ù. ÀÌ ¼¼´ë°¡ 1980³â´ë Áß¹Ý Áß°íµîÇб³¿Í ´ëÇÐÀ» ´Ù´Ï´ø ½ÃÀý Çѱ¹Àº ¹ÎÁÖÈ­ ¿îµ¿ÀÇ º½À» üÇèÇß´Ù. ÀÌ ÀþÀº ¼¼´ë°¡ ´ëÇ¥Çϰí ÀÖ´Â ³ª¶ó Çѱ¹Àº ¿À´Ã³¯ ¹ÎÁÖÁÖÀǶó´Â Ãø¸é¿¡¼­ º¸¸é ¾ÆÁ÷±îÁöµµ °¡Á·°ü°è¸¦ ±ÔÁ¤ÇÏ´Â À¯±³Àû ¼º°ÝÀ» °¡¹ÌÇØ¼­ À¯·´À̳ª ¹Ì±¹ÀÇ ÀÇȸ ¹ÎÁÖÁÖÀǺ¸´Ù ¸ð¹üÀûÀ̶ó°íµµ ÇÒ ¼ö ÀÖ´Â ¹ÎÁÖ¹ßÀüÀ» ÀÌ·èÇÑ ±¹°¡´Ù.
An der Mauer der Myongji-Universität in Seoul verkündet ein gelbes Transparent „Bush ist ein Verbrecher¡°. Im Büro von Kim Seung-Hwan hängt ein Bild, das ihn strahlend neben dem einstigen US-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski zeigt. Der koreanische Professor für Internationale Beziehungen, Mitglied hoch angesehener Denkfabriken in den USA, ist alles andere als ein Feind Amerikas. „Gibt es ein Datum, Herr Kim, an dem die Entfremdung von den USA in Entrüstung umschlug?¡° – „Das war der 29. Januar 2002. Präsident Bush setzte Nordkorea auf die ,Achse des Bösen¡® und drohte Pjöngjang später Präventivma©¬nahmen an. Hier hörte sich das für viele so an, als ob die US-Regierung Südkoreas Sicherheitsinteressen dem globalen Krieg gegen den Terror opfern würde. Es war eine eiskalte Dusche für Seouls Sonnenscheinpolitik gegenüber dem Norden.¡°

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¼­¿ï¿¡ À§Ä¡ÇÑ ¸íÁö´ëÇб³ ´ãÀå¿¡´Â "ºÎ½Ã´Â ¹üÁËÀÚ"¶ó°í ¾²ÀÎ ³ë¶õ»ö Çö¼ö¸·ÀÌ °É·Á ÀÖ´Ù. ÇÑÆí ±è½Âȯ ±³¼öÀÇ ¿¬±¸½Ç¿¡´Â ÇÑ ¶§ ¹Ì±¹ ¾Èº¸º¸Á°üÀ» Áö³½ Áîºñ±×´º ºê·¹Áø½ºÅ°¿Í ÂïÀº »çÁøÀÌ ÇÑ Àå °É·ÁÀÖ´Ù. ±¹Á¦Á¤Ä¡¸¦ °­ÀÇÇÏ¸ç ¹Ì±¹ÀÇ Àú¸íÇÑ ½ÌÅ©ÅÊÅ© ¿¬±¸¿øÀ̱⵵ ÇÑ ±×´Â ¹Ì±¹¿¡ Àû´ëÀûÀÎ Àλ簡 ¾Æ´Ï´Ù. "¹Ì±¹¿¡ ´ëÇÑ ¼Ò¿Ü°¨Á¤ÀÌ ºÐ³ë·Î ¹ßÀüÇß´ø Ưº°ÇÑ °è±â°¡ µÈ ³¯ÀÌ ÀÖ³ª?"¶ó´Â Áú¹®¿¡ ±è ±³¼ö´Â "±×°ÍÀº 2002³â 1¿ù 29ÀÏÀÌ´Ù. ºÎ½Ã ´ëÅë·ÉÀº ºÏÇÑÀ» '¾ÇÀÇ Ãà'ÀÇ Çϳª·Î Áö¸ñÇÏ°í ³ªÁß¿¡´Â ºÏÇÑ¿¡ ¼±Á¦°ø°ÝÀ» ÇÒ ¼ö ÀÖ´Ù¸ç À§ÇùÇß´Ù. ÀÌ·¯ÇÑ ¹ß¾ðÀº ¸¹Àº Çѱ¹Àε鿡°Ô´Â ¹Ì±¹ÀÌ Å×·¯¿ÍÀÇ ÀüÀïÀ» À§ÇØ Çѱ¹ÀÇ ¾Èº¸ÀÌÇØ¸¦ Èñ»ý½ÃŰ·ÁÇÏ´Â °ÍÀÌ ¾Æ´Ñ°¡ ÇÏ´Â ¹ß¾ðÀ¸·Î µé·È´Ù. Çѱ¹ Á¤ºÎÀÇ ´ëºÏÈ­ÇØÁ¤Ã¥(ÇÞºµÁ¤Ã¥)¿¡ Âù¹°À» ³¢¾ñ´Â °ÝÀ̾ú´Ù"°í ´äÇß´Ù.
Diese Politik des vorsichtigen Wandels durch Annäherung hatte Südkorea nach dem Studium der unerwarteten deutschen Vereinigung eingeleitet. Ein plötzlicher Zusammenbruch Nordkoreas mit seinen 22 Millionen darbenden, von der modernen Arbeitswelt abgeschotteten Bürgern, so fürchtete die Regierung in Seoul, würde auch Südkorea mit seinen 47 Millionen Einwohnern in eine wirtschaftliche Katastrophe stürzen. Mit seiner Sonnenscheinpolitik wollte Südkoreas damaliger Präsident Kim Dae Jung auf einen langfristigen Regimewandel Nordkoreas ohne Bankrott hinwirken. Das trug ihm 2000 den Friedensnobelpreis ein – aber auch den Unwillen der Falken in Washington. Als Kim im März 2001 George W. Bush besuchte und versuchte, ihn von seiner Sonnenscheinpolitik zu überzeugen, wurde er wie ein Reisfeldbauer von einst nach Hause geschickt. Çѱ¹Àº ¿¹»óÄ¡ ¸øÇß´ø µ¶ÀÏ ÅëÀÏÀ» ¿¬±¸Çϸç Á¢±ÙÀ» ÅëÇÑ Á¡ÁøÀû º¯È­¶ó´Â ´ëºÏ È­ÇØÁ¤Ã¥À» ÃßÁøÇß´Ù. Çѱ¹ Á¤ºÎ´Â Çö´ëÀû ³ëµ¿È¯°æÀ» ÀüÇô Á¢Çغ¸Áö ¸øÇßÀ¸¸ç ±â¾Æ¿¡ ½Ã´Þ¸®°í ÀÖ´Â 2õ2¹é¸¸ ÁÖ¹ÎÀÌ »ì°í ÀÖ´Â ºÏÇÑÀÇ ±ÞÀÛ½º·± ºØ±«´Â 4õ7¹é¸¸ Àα¸ÀÇ Çѱ¹ °æÁ¦¸¦ Àç¾ÓÀ¸·Î ¸ô°í °¥ ¼ö ÀÖ´Ù´Â ¿ì·Á¸¦ °¡Á³´Ù. ´ç½Ã ±è´ëÁß ´ëÅë·ÉÀº 'ÇÞºµÁ¤Ã¥'À» ÃßÁøÇϸ鼭 Àå±âÀûÀÎ ½Ã°¢¿¡¼­ ºÏÇÑ Ã¼Á¦ÀÇ º¯È­¸¦ À¯µµÇϰíÀÚ Çß´Ù. ±è´ëÁß ´ëÅë·ÉÀº ÀÌ·¯ÇÑ °ø·Î¸¦ ÀÎÁ¤¹Þ¾Æ ³ëº§ÆòÈ­»ó±îÁö ¼ö»óÇß´Ù. ÇÏÁö¸¸ ÀÌ´Â ¹Ì±¹ Á¤ºÎ³» ¸ÅÆÄµéÀÇ È£ÀǸ¦ ¾òÁö ¸øÇß´Ù. ±è ´ëÅë·ÉÀº 2001³â 3¿ù ºÎ½Ã ´ëÅë·ÉÀ» ¹æ¹®ÇØ ÀÚ½ÅÀÇ ÇÞºµÁ¤Ã¥¿¡ ´ëÇÑ ÁöÁö¸¦ ¾ò¾î³»·Á°í ¼³µæÀ» ½ÃµµÇßÁö¸¸, ¹Ì±¹Àº ³Ã´ãÇÑ Åµµ¸¦ º¸¿´´Ù.
Die neue Generation fühlte sich in ihrem Urteil bestätigt, die Supermacht empfinde für Südkorea und seinen nationalen Stolz keinerlei Respekt. Im Präsidentschaftswahlkampf des vergangenen Jahres stürzte die hohe Mauer des Senioritätsprinzips endgültig ein, die in Koreas Geschichte stets die politischen Geschäfte der Alten vor dem Sturm und Drang der Jüngeren abgesichert hatte. Wie noch nie zuvor ergriffen die 20- bis 40-Jährigen das Ruder der koreanischen Politik. Die Wahl im Dezember 2002 wurde zum Duell der Generationen. Koreas Jugend trug Roh Moo-Hyun, den eigentlich chancenlosen Anwalt der Menschenrechtler, auf einer Welle antiamerikanischer Emotionen zum Sieg. Çѱ¹ÀÇ ½Å¼¼´ë´Â Ãʰ­´ë±¹ ¹Ì±¹ÀÌ Çѱ¹°ú Çѱ¹¹ÎÀÇ ÀںνÉÀ» º°·Î Á¸ÁßÇÏÁö ¾Ê´Â´Ù´Â ÀÚ½ÅÀÇ ÆÇ´ÜµéÀÌ ÀÔÁõµÆ´Ù°í ´À²¼´Ù. Áö³­ÇØ ´ëÅë·É ¼±°ÅÀü¿¡¼­´Â ±× µ¿¾È Çѱ¹ ¿ª»ç¿¡¼­ ÀþÀº ¼¼´ëÀÇ Áúdz³ëµµ·ÎºÎÅÍ Á¤Ä¡Àû ¿µ¿ªÀ» ÁöÄѿԴø ¿¬ÀåÀÚ ¿øÄ¢ÀÇ ³ôÀº º®ÀÌ ºØ±«Çß´Ù. 20´ë¿¡¼­ 40´ë¿¡ À̸£´Â ÀþÀº ¼¼´ë°¡ Àü·Ê¾øÀÌ Çѱ¹ Á¤Ä¡ÀÇ ¹æÇ⟸¦ Àâ¾Ò´Ù. Áö³­ÇØ 12¿ù ´ëÅë·É ¼±°Å´Â ¼¼´ë°£ÀÇ ´ë°áÀ̾ú´Ù. Çѱ¹ÀÇ ÀþÀº °èÃþÀº ¾ÖÃÊ °¡´É¼ºÀÌ ¾ø¾î º¸¿´´ø ÀαǺ¯È£»ç Ãâ½ÅÀÇ ³ë¹«Çö È常¦ ¹Ý¹Ì °¨Á¤ÀÇ ¹°°á¿¡ Æí½ÂÇØ ½ÂÀÚ·Î ¸¸µé¾ú´Ù.
Der schwärzeste Tag für Amerikas alte koreanische Freunde war der 13. Juni. Die Welt sah auf das feiernde Südkorea, das sich als Gastgeber der Fu©¬ball-WM selbst übertraf und als Nation neu entdeckte. Wer kannte am Morgen dieses Tages schon die Namen Shim Mi-Son und Shin Hyo-Sun? Die 13-jährigen Mädchen liefen in Yangju nahe der Grenze zu Nordkorea ihre Dorfstra©¬e entlang zu einer Geburtstagsfeier. Sie hatten Walkmen in den Ohren, weil sie nicht ahnen konnten, dass ein 57 Tonnen schwerer US-Minenräumer den Ort durchfahren würde. Das war nicht die Route für Militärkonvois. Das Fahrzeug zermalmte die Kinder. ¹Ì±¹¿¡ ¿ìÈ£ÀûÀÎ Çѱ¹ÀÇ Àλçµé¿¡°Ô´Â Áö³­ÇØ 6¿ù 13ÀÏÀÌ °¡Àå ¿ì¿ïÇÑ ³¯À̾ú´Ù. ¼¼°è´Â ´ç½Ã ¿ùµåÄÅÀ» °³ÃÖÇÑ Çѱ¹ÀÌ ³î¶ó¿î ¼ºÀûÀ» °ÅµÎ¸é¼­ ÇѹÎÁ·ÀÇ ¿ª·®À» »õ·Ó°Ô ¹ß°ßÇÏ´Â °ÍÀ» ÁöÄѺôÙ. ´©°¡ À̳¯ ¾ÆÄ§ ½É¹Ì¼±°ú ½ÅÈ¿¼øÀ̶ó´Â ¿©Áß»ýÀÇ À̸§À» ´©°¡ ¾Ë°í ÀÖ¾úÀ»±î? 13»ìÂ¥¸® ¿©Áß»ýµéÀº À̳¯ ÈÞÀü¼±¿¡¼­ ¸ÖÁö ¾ÊÀº ¾çÁÖ¿¡¼­ ¸¶À» µµ·Î¸¦ µû¶ó Ä£±¸ÀÇ »ýÀÏÀÜÄ¡¿¡ °¡´ø ÁßÀ̾ú´Ù. ±×µéÀº ¹«°Ô 57ÅæÀÇ ¹Ì±º Àå°©Â÷°¡ ÀÌ Áö¿ªÀ» Åë°úÇÒ °ÍÀ̶ó´Â Á¡À» ¾ËÁö ¸øÇßÀ¸¹Ç·Î ±Í¿¡ ¿öÅ©¸Ç(Walkmen)À» ³¢°í µéÀ¸¸é¼­ °É¾î°¡°í ÀÖ¾ú´Ù. ÀÌ µµ·Î´Â Æò¼Ò ±º»çÂ÷·®µéÀÌ Áö³ª°¡´Â µµ·Î°¡ ¾Æ´Ï¾ú´Ù. ¹Ì±º Àå°©Â÷´Â °á±¹ µÎ ¼Ò³à¸¦ ±ò·Á ¼ûÁö°Ô Çß´Ù.
Goldene Uhren für den Staat ³ª¶ó¸¦ À§ÇÑ ±Ý½Ã°è
Von da an kannte sie das ganze Land. Die schrecklichen Fotos der Opfer wurden als Zeugen einer Anklage durchs Land getragen. Tobende Demonstranten drangen ins Hauptquartier Yongsang ein und schlugen amerikanische Soldaten. Auf Transparenten wurden die USA zum „Reich des Bösen¡° gestempelt, ihre Truppen zum Abzug aufgefordert. An den Mauern der Standorte klebten Fahndungsplakate mit dem Foto des Sergeanten Mark Walker. Er hatte das Unglücksfahrzeug gesteuert. Als Walker und sein Beifahrer Ende November von einem US-Militärgericht freigesprochen wurden, verlangten Politiker und Parlamentarier in Südkorea die Revision des bilateralen Truppenvertrages (SOFA). Auf der anderen Seite verstanden die einfachen US-Soldaten die Welt nicht mehr. Sie empörten sich, dass sie an der gefährlichen Grenze zu Nordkorea als „Stolperdraht¡° (tripwire) gegen den Angriff auf ein Land dienen müssten, dass sie beschimpfe und davonjagen wolle. À̶§ ÀÌÈÄ·Î À̵éÀº Àü±¹ÀûÀ¸·Î ¾Ë·ÁÁ³´Ù. Àå°©Â÷¿¡ Èñ»ýµÈ µÎ ¿©Áß»ýÀÇ »çÁøµéÀº ¹Ì±ºÀÌ ÀúÁö¸¥ ÀÌ »ç°ÇÀ» Áõ¾ðÇϸ鼭 Àü±¹À¸·Î µ¹¾Æ´Ù³æ´Ù. ºÐ³ëÇÑ ½ÃÀ§´ë´Â ¿ë»ê±âÁö ÁøÀÔÀ» ½ÃµµÇÏ°í ¹Ì±º º´»çµéÀ» ±¸Å¸Çß´Ù. ¹Ì±¹À» '¾ÇÀÇ Á¦±¹'À¸·Î ±ÔÁ¤ÇÏ°í ¹Ì±º ö¼ö¸¦ ¿ä±¸ÇÏ´Â Çö¼ö¸·µéÀÌ ³» °É·È´Ù. ´ãº­¶ô¿¡´Â ´ç½Ã ¿îÀüº´À̾ú´ø ¸¶Å© ¿öÄ¿ º´ÀåÀÇ »çÁøÀÌ ´ã±ä ¼ö¹è Ç÷¡Ä«µå°¡ ³» °É¸®±âµµ Çß´Ù. ¿öÄ¿ º´Àå°ú Á¶¼öº´ÀÌ Áö³­ÇØ 11¿ù ¹Ì±º¹ýÁ¤¿¡¼­ ¹«ÁËÆÇ°áÀ» ¹ÞÀÚ Á¤Ä¡Àεé°ú ±¹È¸ÀÇ¿øµéÀº ÁÖÇѹ̱ºÁÖµÐÇùÁ¤(SOFA)ÀÇ °³Á¤À» ¿ä±¸Çß´Ù. ´Ù¸¥ ÇÑÆíÀ¸·Î ´Ü¼øÇÑ ¹Ì±º º´»çµéÀº Á¤¼¼¸¦ Á¦´ë·Î ÀÌÇØÇϱ⠾î·Á¿ü´Ù. ¹Ì±º º´»çµéÀº À§ÇèÇÑ ºÏÇѰúÀÇ °æ°èÁö¿ª¿¡¼­ 'Àΰèö¼±(tripwire)' ¿ªÇÒÀ» Çϸ鼭 ºÏÇÑÀÇ °ø°ÝÀ¸·ÎºÎÅÍ Çѱ¹À» º¸È£ÇØ¾ß ÇÏ´Â Àڽŵ鿡°Ô ¿å¼³ÀÌ °¡ÇØÁö°í ö¼öÇ϶ó´Â ÁÖÀåÀ» ÇÏ´Â °Í¿¡ ´ëÇØ È­³»´Â ¸ð½ÀÀ» º¸À̱⵵ Çß´Ù.
Das war die Stunde des US-Verteidigungsministers Donald Rumsfeld. Ähnlich wie den unbotm䩬igen Deutschen kündigte er – entsprechend der neuen amerikanischen Sicherheitsdoktrin – den Koreanern über die Öffentlichkeit den Teilabzug der US-Truppen an. Die verbleibenden Einheiten der 2. Infanterie-Division sollten aus dem Schussfeld der nordkoreanischen Artillerie in den Süden der Halbinsel verlegt werden. Südkorea habe schlie©¬lich ein Bruttoinlandsprodukt, das rund 30-mal höher sei als das Nordkoreas, so Rumsfeld. Das Land könne seine Grenze jetzt selbst sichern. °á±¹ µµ³Îµå ·³½ºÆçµå ¹Ì±¹ ±¹¹æÀå°üÀÌ ³ª¼­´Â ½Ã±â°¡ µÇ¾ú´Ù. ·³ÁîÆçµå Àå°üÀº ¹ÝÇ×ÀûÀÎ µ¶ÀÏ ±¹¹Î¿¡°Ô Çß´ø °Íó·³ Çѱ¹¹Î¿¡°Ô ¹Ì±¹ÀÇ »õ·Î¿î ¾Èº¸µ¶Æ®¸°À» °Å·ÐÇϸ鼭 °ø°³ÀûÀ¸·Î ¹Ì±ºÀÇ ÀϺΠö¼ö ¹®Á¦¸¦ ¾ð±ÞÇß´Ù. ÀÜ·ùÇÏ´Â 2»ç´Ü º´·Âµµ ºÏÇÑ È­Æ÷ÀÇ »ç°Å¸®¿¡¼­ ¹þ¾î³ª´Â ³²ÂÊÁö¿ªÀ¸·Î Àç¹èÄ¡ÇÏ´Â ¹®Á¦°¡ °ËÅ䵯´Ù. ·³½ºÆçµå Àå°üÀº Çѱ¹Àº ÀÌÁ¦ ±¹³»ÃÑ»ý»ê(GDP)ÀÌ ºÏÇÑÀÇ 30¹è¿¡ ´ÞÇÏ´Â ³ª¶óÀ̹ǷΠ±¹°æÀ» ½º½º·Î ¹æ¾îÇÒ ¼ö ÀÖ´Ù°í ¸»Çß´Ù.
In Seoul schrillten die Alarmglocken. Über Jahrzehnte galt die Faustregel: Solange die US-Truppen an der Demarkationslinie in Reichweite fast der gesamten nordkoreanischen Artillerie lagen, würde Washington keine militärische Konfrontation riskieren. Rumsfelds Retourkutsche aber lie©¬ erkennen, dass zumindest das Pentagon den „Stolperdraht¡° kappen, das Fenster der Verwundbarkeit schlie©¬en und damit ein freieres Schussfeld für mögliche Präventivschläge gegen Pjöngjangs Atomanlagen schaffen möchte. ¼­¿ï¿¡¼­´Â °æÁ¾ÀÌ ¿ï·È´Ù. Áö³­ ¼ö½Ê³â°£Àº ¹Ì±ºÀÌ ºÏÇÑ È­Æ÷µéÀÇ »çÁ¤±Ç ¾È¿¡ ÁÖµÐÇϰí ÀÖ¾î ¹Ì±¹Àº ±º»çÀû ´ë°á ¸ðÇèÀ» ¹úÀÌÁö ¾ÊÀ» °ÍÀ̶ó´Â °üÃøÀÌ ÀÖ¾î¿Ô´Ù. ±×·±µ¥ ·³½ºÆçµåÀÇ ´ëÀÀÃ¥Àº Àû¾îµµ ¹Ì±¹ ±¹¹æºÎ´Â ÀÌ·¯ÇÑ 'Àΰèö¼±' ¿ªÇÒÀ» Áß´ÜÇϰí Ãë¾àÇÑ ±¹¸éÀ» ¾ø¾ÚÀ¸·Î½á ºÏÇÑ ÇÙ ½Ã¼³¿¡ ´ëÇÑ ¼±Á¦ °ø°ÝÀÌ ÀÖÀ» °æ¿ì Àå¾ÖÀû ¿ä¼Ò¸¦ Á¦°ÅÇÒ Àǻ簡 ÀÖÀ½À» º¸¿©ÁØ °ÍÀÌ´Ù.
Auch wenn ein solcher Angriff jetzt nicht die Option von Präsident Bush ist – die Finanzmärkte und Rating-Agenturen lie©¬en Südkorea sofort die Verunsicherung spüren. Der Regierung in Seoul wurde schockartig klar, dass die guten Jahre vorbei sind, in denen sich das Land hinter der amerikanischen Brandmauer auf seinen Wirtschaftsaufbau konzentrieren konnte. Künftig wird Südkorea für mehr eigene Ausgaben weniger Sicherheit haben. ÀÌ·¯ÇÑ °ø°ÝÀÌ ¾ÆÁ÷Àº ºÎ½Ã ÇàÁ¤ºÎÀÇ ´ë¾ÈÀº ¾Æ´ÏÁö¸¸, ±ÝÀ¶½ÃÀå°ú ½Å¿ëÆò°¡È¸»çµéÀº Çѱ¹À¸·Î ÇÏ¿©±Ý ´çÀå ºÒ¾È°¨À» °¨ÁöÇϵµ·Ï Çß´Ù. Çѱ¹ Á¤ºÎ´Â ÀÚ±¹ÀÌ ¹Ì±¹ÀÇ ¹æÈ­º® µÚÂÊ¿¡¼­ °æÁ¦°Ç¼³¿¡ ÁýÁßÇÒ ¼ö ÀÖ´ø È£½ÃÀýÀÌ Áö³ª°¬´Ù´Â »ç½ÇÀ» ºÐ¸íÇÏ°Ô ÀνÄÇÏ°Ô µÆ´Ù. ¾ÕÀ¸·Î´Â Çѱ¹Àº ´õ ¸¹Àº ÁöÃâÀ» ÇÏ°íµµ ¾Èº¸ ´É·ÂÀ» Á¦°íÇϱâ´Â ½±Áö ¾ÊÀº »óȲÀ» ¸ÂÀº °ÍÀÌ´Ù.
Zu Opfern ist die Bevölkerung bereit. Während der gro©¬en Wirtschaftskrise in Asien 1997 standen die Menschen Schlange, um dem Staat ihre Ringe, Armbänder, goldenen Uhren zu spenden. Die Nachbarländer sahen voller Nostalgie und Neid auf diese Form des Patriotismus. Doch es gibt in diesem Land auch das Wort che-myon. Das ist eine Kombination aus Würde, Stolz und Ehre, die in Koreas Kultur höchsten Stellenwert besitzt. Solange die USA diese Kombination nicht beachten, werden die jungen Südkoreaner zwar weiter Miguk, schönes Land, sagen – aber darunter ein eher hässliches Amerika verstehen. Çѱ¹¹ÎÀº Èñ»ýÀ» °¨¼öÇÒ Áغñ°¡ µÅÀÖ´Ù. 1997³â '¾Æ½Ã¾Æ À§±â' ´ç½Ã Çѱ¹¹ÎÀº ±¹°¡ÀÇ ±Ý ¸ðÀ¸±â ¿îµ¿¿¡ ¹ÝÁö¿Í ½Ã°è, ÆÈÂî, ±Ý½Ã°è µîÀ» ±âºÎÇϸç Àû±Ø µ¿ÂüÇß´Ù. ÀÌ¿ô ³ª¶óµéÀº Çѱ¹¹ÎÀÌ º¸ÀÎ ÀÌ·¯ÇÑ ÇüÅÂÀÇ ¾Ö±¹½ÉÀ» Çâ¼ö¿Í Áú½ÃÀÇ ´«À¸·Î ¹Ù¶óº¸¾Ò´Ù. ÇÏÁö¸¸ Çѱ¹À̶ó´Â ³ª¶ó´Â 'ü¸é'À» Áß½ÃÇÏ´Â ³ª¶ó´Ù. ü¸éÀº ǰÀ§¿Í ÀںνÉ, ¸í¿¹ µîÀÌ È¥ÇÕµÈ °³³äÀ¸·Î Çѱ¹ÀÇ ¹®È­¿¡¼­´Â °¡Àå Áß¿äÇÑ °¡Ä¡¸¦ Áö´Ñ °ÍÀÌ´Ù. ¹Ì±¹ÀÌ Çѱ¹ÀÇ Ã¼¸éÀ» Á¦´ë·Î Á¸ÁßÇÏÁö ¾ÊÀ» °æ¿ì, Çѱ¹ÀÇ ÀþÀº ¼¼´ë´Â '¾Æ¸§´Ù¿î ³ª¶ó Ú¸ÏÐ'À̶ó´Â ¸»À» °è¼Ó ÇÒ Áö´Â ¸ð¸£°ÚÁö¸¸ ¹Ì±¹À» Ãß¾ÇÇÑ ³ª¶ó·Î ÀÌÇØÇÒ °ÍÀÌ´Ù.
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